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... und auf der neuen Website der BLUG

Seit über 10 Jahren gibt es die BLUG (Basler Linux User Group) nun schon. In den ganzen 10 Jahren haben wir uns unermüdlich damit beschäftigt, Linux kennen zu lernen und zu lernen, wo man es am besten einsetzen kann. Wir von der BLUG möchten uns ganz klar von jenen Leuten distanzieren, die um jeden Preis vor allem gegen Windows kämpfen wollen. Noch immer kann man als Selbständiger oder als KMU nicht ganz auf Windows verzichten, denn es gibt leider noch immer einige Programme oder Kompatibilitäten, die dem im Wege stehen. Darum bemühen wir uns um einen sachlichen und fairen Umgang mit dem Verhältnis von Linux zu Windows.

Es ist allerdings auch klar zu erkennen, dass sich die Linux-Welt immer mehr durchsetzen kann. War es vor kurzem noch die Hardware-Erkennung oder die umständliche Installation, die Umsteiger verzweifeln liessen, so ist es mittlerweile einfach vor allem das Image und die schwerfälligkeit der Benutzer, warum viele Leute sich für Windows und nicht für Linux entscheiden. Sie haben Angst davor, das mühsam erarbeitete Wissen am PC nicht mehr brauchen zu können und neu anfangen zu müssen. Wie auch immer, beispielhaft ist, was mir in den letzten Tagen passiert ist. Verschiedene Updates und Strategieanpassungen der Firma Microsoft haben bewirkt, dass mein mittlerweile rund 18 Monate lang erstaunlich gut gelaufenes Viste in den letzten Tagen ständig bockte und abstürzte. Schlussendlich blieb ein Recovery die letze Lösung. Bis ich alle benötigten Programme und Updates so auf meinem Laptop hatte, dass er wieder zu gebrauchen war, musste ich viele Stunden investieren. Anschliessend habe ich auf einer zweiten Partition die neueste Version von Ubuntu Linux (9.04) installiert. Nach rund 25 Minuten konnte ich auf einem vollständig installierten Bürocomputer arbeiten. Für meine Zwecke musste ich nur noch 5 Minuten für die Installation von Skype investieren und schon war ALLES fertig und betriebsbereit. Dass sämtliche Hardware einwandfrei und ohne bocken funktionieren ist für mich mittlerweile selbstverständlich. Wenn nun endlich auch mal Firmen wie Adobe eine Linux-Version zur verfügung stellt und zudem eine Fibu mit vernünftiger Auftragsverarbeitung zu haben ist, gibt es kaum noch gründe, warum man auch im kleinen nicht nur noch mit Linux arbeiten kann.

Facit: Mit Ubuntu 9.04 gibt es für normale User kaum einen Grund, nicht auf Linux zu wechseln. Ich denke sie stehen sich mit ihrer Einstellung selber im Weg, aus lauterr Bequemlichkeit beim bekannten Windows zu bleiben. Immerhin durften Umsteiger auf MS-Office 2007 feststellen, dass diese Denkweise ihre Tücken hat.