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PostHeaderIcon Abbyy bietet Command Line Interface OCR für Linux

Texterkennung mit Linux? War das nicht besher einer jener Gründe, warum man doch noch Windows brauchen wollte? Nun hat ABBYY seinen Finereader auch für Linux im Angebot. Gut so, denn eine OCR-Software ist eigentlich ein Muss im modernen IT-Zeitalter. Das leistungsfähige Produkt soll immerhin bis zu 190 Sprachen unterstützen und u.A. auch PDF als Ausgabeformat anbieten. Unter der URL http://www.ocr4linux.com/:de:start findest Du nähere Informationen. Warum man allerdings auf eine komfortable GUI verzichtet und das Programm im Kommandozeilen-Modus anbietet ist mir nicht so verständlich. Das verhindert meiner Meinung nach eine rasche Verbreitung dieser Software genauso wie der Preis von € 149.- für die Privatanwender-Version. Wenn Linux eine Alternative werden soll, müssten solche Softwareprodukte ein GUI und mindestens eine abgespeckte Günstigversion für Privatanwender bieten. Doch nun Schluss mit Gemotze, gut dass auch Unternehmen wie ABBYY den Linux-Markt entdecken.
 

PostHeaderIcon Navigation mit Mandriva

Die deutsche MandrivaUser-Gemeinschaft hat mit der MUD Navigation Edition v.1 eine angepasste Mandriva-Variante veröffentlicht, welche Netbook- und Laptopbesitzern das Erreichen ihrer Reiseziele erleichtern kann. Das auf MUD-LXDE-Edition-v3 (Mandriva 2010.0) basierende Live-System wurde dazu um die Navigationssoftware Navit und Kartenmaterialien ergänzt.

Mehr bei Pro-Linux

 

 

PostHeaderIcon Simplix: Neues schlankes Desktop-Linux

Die Lücke zwischen den "großen" Distributionen wie Ubuntu und den in der Regel englischsprachigen Mini-Distributionen will das in einer ersten Version erschienene Simplix Linux schließen. Das auf Debian Stable beruhende System enthält eine Auswahl an schlanker, deutrsch lokalisierter Software und soll schon auf Rechnern mit 128 MByte RAM flüssig laufen.

Mehr bei Heise

 

PostHeaderIcon Ubuntu Mobile

Einfach mobil online mit Ubuntu Linux

Endlich tut sich was auf dem Gebiet des mobilen Internets mit Ubuntu & Co.

Mit launch2net für Linux steht für alle Ubuntu 8.10 und 9.04 Anwender zum ersten Mal ein professioneller Internet-Verbindungsassistent bereit. launch2net erkennt das angeschlossene Modem oder ExpressCard sowie die SIM-Karte automatisch und verlangt keine umständliche Treiberinstallation oder Konfiguration der Zugangsdaten.

Die aufgeräumte Oberfläche stellt die wesentlichen Verbindungsinformationen auf einen Blick bereit. Dazu gehören das verwendete Modem, die Onlinezeit, der Datendurchsatz sowie Angaben zum Netzdienst und der Signalqualität.

Mehr bei Nova Media

 

PostHeaderIcon Londoner Börse und Linux

Die Londoner Börse (London Stock Exchange, LSE) wendet sich von ihrer bisherigen, 65 Millionen USD teuren TradElect-Plattform ab und kauft die nötige Technik stattdessen samt Anbieter - MillenniumIT, eine Firma aus Sri Lanka. Die LSE hat die Aktien von MillenniumIT zu 100 Prozent gekauft. Das Unternehmen hat 451 Mitarbeiter, davon sind 300 Programmierer. Die MillenniumIT-Technologie setzt anders als TradElect auf Gnu/Linux oder Solaris, sie soll hochproduktiv, flexibel, robust und bedeutend preiswerter sein.

LSE verspricht sich von dem Kauf ab 2011/2012 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 14,7 Millionen Dollar. »Die neue Technologie ist viel leichter, schneller und einfacher zu installieren«, so David Lester, Direktor für Information und Technologie an der Londoner Börse. Der Kauf repräsentiert einen Wandel in der LSE-Strategie bezüglich der Technologie: Statt alles wie bisher externen Unternehmen zu überlassen (über 95 Prozent laut Lester), wird die Technik wieder intern gehalten. »Die Welt hat sich geändert, seit TradElect auf den Markt kam, und sie ändert sich weiter. Wir müssen in Forschung und Entwicklung investieren und unsere Ziele im Bereich der Softwareentwicklung überprüfen«, erklärte Lester. Die Börse evaluierte im Vorfeld 20 Alternativen für die TradElect-Plattform. Ausführliche Labortests sprachen für MillenniumIT. Die Software bietet alles, was die Börse braucht: eine Handels-Engine, ein Überwachungssystem, eine Order-Routing-Lösung usw., so dass nicht verschiedene Systeme eingesetzt werden müssen.

Die neue Plattform wird auf Linux oder Solaris basieren, TradElect basierte auf Microsofts .Net-Technologie. Mehr Kontrolle, weniger Kosten und die Möglichkeit von Entwicklungen und Innovationen sprachen für den Wechsel. Mit Linux gehen auch Transaktionen schneller über die Bühne. Die Ausführung einer Order mit TradElect und .Net dauert 2,7 Millisekunden, das Linux-basierte Chi-X (anderes System) braucht 0,4 Millisekunden. Mit der Migration der Londoner Börse wechselt auch deren italienische Tochtergesellschaft, die Borsa Italia, auf das neue System. Anschließend nutzt nur noch die Johannesburger Börse .Net-Technologien. Andere Börsen, welche bereits mit TradElect geliebäugelt hatten, beispielsweise die norwegische Börse Oslo Børs, migrieren ebenfalls auf MillenniumIT. Es wird erwartet, dass MillenniumIT innerhalb der nächsten 18 Monate an der LSE integriert wird. Die Übernahmeaktion von MillenniumIT soll Mitte Oktober abgeschlossen sein. Gelesen auf Pro-Linux