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PostHeaderIcon Simplix: Neues schlankes Desktop-Linux

Die Lücke zwischen den "großen" Distributionen wie Ubuntu und den in der Regel englischsprachigen Mini-Distributionen will das in einer ersten Version erschienene Simplix Linux schließen. Das auf Debian Stable beruhende System enthält eine Auswahl an schlanker, deutrsch lokalisierter Software und soll schon auf Rechnern mit 128 MByte RAM flüssig laufen.

Mehr bei Heise

 

PostHeaderIcon Ubuntu Mobile

Einfach mobil online mit Ubuntu Linux

Endlich tut sich was auf dem Gebiet des mobilen Internets mit Ubuntu & Co.

Mit launch2net für Linux steht für alle Ubuntu 8.10 und 9.04 Anwender zum ersten Mal ein professioneller Internet-Verbindungsassistent bereit. launch2net erkennt das angeschlossene Modem oder ExpressCard sowie die SIM-Karte automatisch und verlangt keine umständliche Treiberinstallation oder Konfiguration der Zugangsdaten.

Die aufgeräumte Oberfläche stellt die wesentlichen Verbindungsinformationen auf einen Blick bereit. Dazu gehören das verwendete Modem, die Onlinezeit, der Datendurchsatz sowie Angaben zum Netzdienst und der Signalqualität.

Mehr bei Nova Media

 

PostHeaderIcon Londoner Börse und Linux

Die Londoner Börse (London Stock Exchange, LSE) wendet sich von ihrer bisherigen, 65 Millionen USD teuren TradElect-Plattform ab und kauft die nötige Technik stattdessen samt Anbieter - MillenniumIT, eine Firma aus Sri Lanka. Die LSE hat die Aktien von MillenniumIT zu 100 Prozent gekauft. Das Unternehmen hat 451 Mitarbeiter, davon sind 300 Programmierer. Die MillenniumIT-Technologie setzt anders als TradElect auf Gnu/Linux oder Solaris, sie soll hochproduktiv, flexibel, robust und bedeutend preiswerter sein.

LSE verspricht sich von dem Kauf ab 2011/2012 jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von 14,7 Millionen Dollar. »Die neue Technologie ist viel leichter, schneller und einfacher zu installieren«, so David Lester, Direktor für Information und Technologie an der Londoner Börse. Der Kauf repräsentiert einen Wandel in der LSE-Strategie bezüglich der Technologie: Statt alles wie bisher externen Unternehmen zu überlassen (über 95 Prozent laut Lester), wird die Technik wieder intern gehalten. »Die Welt hat sich geändert, seit TradElect auf den Markt kam, und sie ändert sich weiter. Wir müssen in Forschung und Entwicklung investieren und unsere Ziele im Bereich der Softwareentwicklung überprüfen«, erklärte Lester. Die Börse evaluierte im Vorfeld 20 Alternativen für die TradElect-Plattform. Ausführliche Labortests sprachen für MillenniumIT. Die Software bietet alles, was die Börse braucht: eine Handels-Engine, ein Überwachungssystem, eine Order-Routing-Lösung usw., so dass nicht verschiedene Systeme eingesetzt werden müssen.

Die neue Plattform wird auf Linux oder Solaris basieren, TradElect basierte auf Microsofts .Net-Technologie. Mehr Kontrolle, weniger Kosten und die Möglichkeit von Entwicklungen und Innovationen sprachen für den Wechsel. Mit Linux gehen auch Transaktionen schneller über die Bühne. Die Ausführung einer Order mit TradElect und .Net dauert 2,7 Millisekunden, das Linux-basierte Chi-X (anderes System) braucht 0,4 Millisekunden. Mit der Migration der Londoner Börse wechselt auch deren italienische Tochtergesellschaft, die Borsa Italia, auf das neue System. Anschließend nutzt nur noch die Johannesburger Börse .Net-Technologien. Andere Börsen, welche bereits mit TradElect geliebäugelt hatten, beispielsweise die norwegische Börse Oslo Børs, migrieren ebenfalls auf MillenniumIT. Es wird erwartet, dass MillenniumIT innerhalb der nächsten 18 Monate an der LSE integriert wird. Die Übernahmeaktion von MillenniumIT soll Mitte Oktober abgeschlossen sein. Gelesen auf Pro-Linux
 

PostHeaderIcon IT-Komplettlösung für Schulen

Die bereits angekündigte an die Anforderungen von Schulen angepasste Distribution UCS@school des Linux-Distributors Univention ist nun erhältlich.

»UCS@school« wurde nach Angaben von Univention gemeinsam mit der Bremischen Bildungsbehörde entwickelt, wobei die Entwickler auf mehr als fünf Jahre Erfahrung mit IT-Anforderungen von Schulen im Land Bremen aufbauen konnten. UCS@school soll einfach bedienbar und für große IT-Umgebungen geeignet sein, auch über mehrere Standorte verteilt.

UCS@school setzt auf einer im Stadtstaat Bremen bereits seit 2006 eingesetzten schulspezifischen UCS-Lösung auf. Es umfasst das Server-Betriebssystem UCS inklusive seiner webbasierten Administrationswerkzeuge, mit denen sich von einem Punkt aus Server- und Desktop-Umgebungen einrichten und pflegen sowie Benutzer verwalten lassen. Mit dieser Lösung betreiben Administratoren standortübergreifend die gesamte IT-Infrastruktur von Bildungseinrichtungen, pflegen zentral alle administrativen Daten einschließlich der Informationen über Schüler und Lehrer. Die offenen Schnittstellen bieten laut Univention darüber hinaus Möglichkeiten zur einfachen und automatischen Datenübernahme z.B. aus Schulverwaltungs- oder Stundenplansoftware.

Darüber hinaus bietet UCS@school den Lehrern zahlreiche Funktionen für den Schulbetrieb und IT-gestützten Unterricht. Sie können ihre Unterrichtsvorbereitung und Klassenraumplanung organisieren, auf den Schüler-PC-Arbeitsplätzen unterrichtsrelevante Software freigeben oder den Internetzugang temporär sperren. Ferner ist es möglich, den Bildschirminhalt eines Schüler-PCs via VNC einzusehen, via Netzwerk (Chat) individuelle Hilfestellungen zu geben oder einen beliebigen Desktop auf allen anderen Computern in der Klasse oder per Beamer zu reproduzieren.

 

UCS@school wird mit jährlichen Abonnements von Support und Wartung angeboten. Für Schulen und Forschungseinrichtungen gelten reduzierte Preise, die bei 89 Euro pro Jahr und Server beginnen. Client-Lizenzen sind separat zu beziehen und liegen je nach Anzahl zwischen 5 Euro und 6,20 Euro im ersten Jahr und zwischen 2,60 und 3,10 Euro pro Client in den Folgejahren. Der Quellcode wird unter der GPL zur Verfügung gestellt.

Information: Univention

 

PostHeaderIcon Schweizer Ubuntu 9.04

Gratis: Schweizer Linux-DVD

Ubuntu 9.04 Swiss Remix ist eine Linux-DVD, die auf Ubuntu «Jaunty Jackalope» basiert. Sie wurde auf Schweizer Sprachbedürfnisse angepasst und enthält eine erweiterte Software-Ausstattung.

Anbieter der Linux-DVD ist der Verein Swiss Open Systems User Group/ch/open. Ubuntu Swiss Remix eignet sich zum Ausprobieren von Linux, für Demo-PCs, den alltäglichen Gebrauch sowie als Live-System und Quelle, um einen USB-Stick als Start- bzw. Installationsmedium für Netbooks einzurichten. Die DVD enthält zudem eine Auswahl an Dokumenten, Musikstücken und Filmen.

Das DVD-Abbild der Ubuntu 9.04 Swiss Remix kann gratis heruntergeladen werden. Die DVD kann für 5 Franken (ab einer Menge von 20 Stück) bestellt werden.

Quelle: PC-Tipp